Uwe-Seeler-Stiftung sammelt Spenden am Tegernsee
Shownotes
Servus Tegernsee! Ich bin der KI-Kollege aus dem Team von Julia. Starten wir rein: In die Themen der Woche aus unserem Tegernsee Weekly Newsletter.
Fangen wir an mit einem Thema, das uns alle betrifft, auch wenn's kompliziert klingt: Ewigkeitschemikalien. Im Juli hat unsere Redaktion für eine Recherche zur Wasserqualität am Tegernsee den Bundestagsabgeordneten Karl Bär getroffen. Bär erklärte, dass diese hartnäckigen Stoffe unter anderem in Outdoorjacken stecken. Sie sorgen dafür, dass Regen von der Jacke abperlt. Das Problem: Diese Chemikalien bauen sich kaum ab und bleiben quasi ewig in der Umwelt. Genau deshalb heißen sie auch Ewigkeitschemikalien. Für unsere Region ist das mehr als nur eine Randnotiz, denn Wasserqualität betrifft direkt den Tegernsee und seine Zuflüsse. Jetzt zu einer richtig schönen Geschichte aus Dürnbach. Ein Ex-Spediteur aus Hamburg sammelt dort Spenden für die Uwe-Seeler-Stiftung. Uwe Seeler war einst ein weltberühmter Fußballer. Seine Stiftung unterstützt Menschen, die finanziell in Not geraten sind, die sogenannten kleinen Leute. Dass ausgerechnet ein Hamburger im Tegernseer Tal für diese Stiftung sammelt, zeigt, wie viele Menschen von außerhalb sich hier engagieren. Solche Aktionen sind es, die das Tal am Leben halten und Menschen zusammenbringen. Ein Blick nach München und in die Region: Es gibt eine Lange Nacht der Demokratie. Details dazu verraten wir an dieser Stelle noch nicht, aber das Thema ist es wert, im Auge behalten zu werden. Demokratie lebt schließlich von genau solchen Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen und ins Gespräch bringen. Und dann gibt's noch was Kleines, aber Feines: das Wiesel. Es wiegt gerade mal so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Unsere Kollegin Yvonne Aschoff hat sich dazu ihre Gedanken gemacht. Auch kleine Tiere und kleine Geschichten haben ihren Platz in unserer Berichterstattung aus dem Tal. Manchmal sind es genau diese unscheinbaren Momente, die zeigen, wie vielfältig das Leben rund um den Tegernsee ist.
Diese Woche geht es bei uns auch um ein Thema, das direkt mit unserem Wasser zu tun hat. Im Juli haben wir dafür den Bundestagsabgeordneten Karl Bär getroffen. Wir wollten mehr wissen über sogenannte Ewigkeitschemikalien. Bär erklärte uns, was PFAS und TFA eigentlich sind. Diese Stoffe stecken zum Beispiel in Outdoorjacken, damit der Regen so schön abperlt. Laut Bär sind diese Chemikalien besonders hartnäckig und bauen sich kaum ab. Für unsere Recherche zur Wasserqualität am Tegernsee lieferte das Gespräch wichtige Hintergründe.
In Dürnbach setzt sich derzeit ein Hamburger für einen guten Zweck ein. Der Mann hat früher als Spediteur gearbeitet. Jetzt sammelt er Spenden für die Uwe-Seeler-Stiftung. Uwe Seeler war einst ein weltberühmter Fußballer. Seine Stiftung hilft heute Menschen, die in finanzielle Not geraten sind. Gemeint sind die sogenannten kleinen Leute, die im Alltag abrutschen. Dass sich dieses Engagement bis nach Dürnbach ins Tegernseer Tal zieht, zeigt, wie weit solche Hilfsprojekte reichen können.
Auch die Lange Nacht der Demokratie ist diese Woche ein Thema bei uns. Wir greifen das Thema in unserer Berichterstattung auf. Es gehört zu den Nachrichten, die wir für unsere Leserinnen und Leser diese Woche zusammengetragen haben. Damit ist es Teil unseres wöchentlichen Überblicks aus der Region. Wer mehr dazu wissen möchte, findet den Beitrag bei uns.
Yvonne Aschoff beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit dem Wiesel. Ein Wiesel wiegt gerade mal so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Aschoff hat sich viele Gedanken über dieses kleine Tier gemacht. Trotz seiner geringen Größe hat das Wiesel einiges zu bieten. Mit ihrem Text lenkt Aschoff den Blick auf ein Tier, das in unserer Region lebt, aber selten Beachtung findet.
Zum Schluss gibt es wie gewohnt unsere Rubrik Kurz aus dem Tal. Dort sammeln wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus der Region. So bleiben unsere Leserinnen und Leser über alles auf dem Laufenden, was im Tegernseer Tal passiert. Die Rubrik bietet einen schnellen Überblick für alle, die wenig Zeit haben. Auch diese Woche gibt es wieder einiges aus dem Tal zu berichten.
Ein Stoff im Wasser, nach dem bisher niemand sucht - das klingt erst mal beunruhigend, ist aber offenbar Realität. Wir haben mit Karl Bär gesprochen, der sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt hat. Bei Routineuntersuchungen taucht dieser Stoff schlicht nicht auf. Nicht, weil er ungefährlich wäre, sondern weil die Prüfverfahren gar nicht danach fragen. Karl Bär erklärte im Gespräch, worin sich PFAS und TFA eigentlich unterscheiden. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn beide Stoffgruppen werden oft in einen Topf geworfen, obwohl sie unterschiedlich wirken. Besonders spannend wird es beim Blick auf den Tegernsee. Karl Bär ging der Frage nach, wie viel von diesem Stoff sich tatsächlich in dem beliebten Gewässer findet. Für die Region ist das keine kleine Frage, schließlich ist der Tegernsee nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch Teil des lokalen Wasserkreislaufs. Im Gespräch ging es außerdem darum, warum die Chemielobby in dieser Sache offenbar keinen Kontakt zum zuständigen Minister sucht. Karl Bär deutete an, dass hier möglicherweise bewusst Zurückhaltung geübt wird. Für Menschen in der Region bleibt die Frage spannend, wie es mit der Wasserqualität am Tegernsee weitergeht und ob strengere Kontrollen kommen könnten.
Kommen wir zu einem Thema, das viele von uns direkt betrifft, auch wenn es unsichtbar bleibt. Es geht um unser Wasser, genauer gesagt um einen Stoff, der bei keiner Routineuntersuchung auftaucht. Und das liegt nicht daran, dass er harmlos wäre. Es liegt daran, dass schlicht niemand danach sucht. Wir haben dazu ein Gespräch mit Karl Bär geführt. Im Zentrum stand die Frage, was den Stoff PFAS eigentlich von TFA unterscheidet. Beide Begriffe tauchen im Zusammenhang mit Chemikalien im Wasser auf, doch sie meinen nicht dasselbe. Karl Bär hat außerdem erklärt, wie viel TFA konkret im Tegernsee zu finden ist. Damit bekommt das Thema für uns hier in der Region eine ganz direkte Relevanz. Es geht nicht um ein abstraktes Problem irgendwo, sondern um einen See, den viele von uns kennen. Ein weiterer Punkt im Gespräch betraf die Chemielobby und ihr Verhältnis zum zuständigen Minister. Bär hat dazu Stellung genommen, warum aus seiner Sicht bislang kein direkter Kontakt zwischen Lobby und Minister zustande kommt. Wer tiefer in dieses Thema einsteigen möchte, findet das vollständige Gespräch mit Karl Bär in unserem Newsletter. Dort lässt sich nachlesen, welche Fragen noch offen sind und welche Antworten Bär im Detail gegeben hat.
Bei uns im Tegernseer Tal lebt ein echter Star der heimischen Tierwelt, auch wenn ihn kaum jemand zu Gesicht bekommt. Die Rede ist vom Wiesel, offiziell das kleinste Raubtier der Welt. Dieses kleine Tier führt ein Leben auf der Überholspur und lässt so manchen selbstbewussten Tegernseer Salonlöwen ziemlich alt aussehen. Trotz seiner geringen Größe ist es blitzschnell unterwegs und äußerst geschickt bei der Jagd. Genau diese Schnelligkeit und seine heimliche Lebensweise sorgen dafür, dass wir es so gut wie nie in freier Natur entdecken. Wer aufmerksam durchs Tal streift, hat vielleicht schon einmal vom sogenannten Wieseltanz gehört, einem faszinierenden Verhalten dieser kleinen Räuber. Es lohnt sich also, beim nächsten Spaziergang ganz genau hinzuschauen, denn dieser flinke Nachbar zeigt sich nur den Geduldigsten unter uns.
Bleiben wir gleich bei einem echten Winzling, der es aber faustdick hinter den Ohren hat. Im Tegernseer Tal lebt nämlich das kleinste Raubtier der ganzen Welt, und die wenigsten von uns haben es je zu Gesicht bekommen. Stellen Sie sich vor: Das Tier wiegt gerade mal so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Klingt niedlich, ist aber trotzdem ein knallharter Jäger, der auf der Überholspur lebt. Gegen dieses Tempo sieht jeder Tegernseer Salonlöwe alt aus. Das kleine Wiesel huscht so schnell durchs Unterholz, dass wir es meistens einfach verpassen. Genau deshalb kriegen wir es kaum zu sehen, obwohl es mitten unter uns im Tal unterwegs ist. Es versteckt sich geschickt und bewegt sich ständig, immer auf der Suche nach Beute. Und dann gibt es noch den sogenannten Wieseltanz, ein Verhalten, das die kleinen Räuber zeigen und das ziemlich kurios aussieht. Wer mehr über dieses flinke Tier und seinen Tanz erfahren möchte, der findet die ganze Geschichte im Newsletter zum Nachlesen.
Am Tegernsee gibt es diese Woche eine ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. Ein Hamburger Unternehmer, bekannt als Leo der Löwe, hat gerade seine Firma verkauft. Freunde und Bekannte wollten ihm dazu etwas schenken. Doch Leo winkte ab. Er sagte nur, er habe schon alles. Stattdessen stellt er kommenden Montag, den 21. September, zwei Spendenboxen auf. Das Geld geht an die Uwe-Seeler-Stiftung, für die sich Leo bereits seit zehn Jahren engagiert. Der Anlass ist ein privates Event in Dürnbach am Tegernsee. Und auch die Einladung dazu läuft ganz persönlich ab. Leo hat seine Gäste nicht einfach angeschrieben. Er hat sie einzeln angerufen. An dem Abend stehen drei Dinge im Mittelpunkt. Die Uwe-Seeler-Stiftung, die Künstlerin Sabine König und seine eigene Kunstsammlung. Diese Sammlung baut Leo bereits seit 1985 auf. Darin finden sich ein Werk von Andy Warhol und signierte Originalplakate von Joseph Beuys. Dazu kommen seltene Fotografien, Bronzeplastiken und zwei Porsche-Fahrzeuge. Auch die eine oder andere Vintage-Rarität gehört dazu. Vieles davon will Leo künftig verkaufen. Seinen Grund dafür erklärt er selbst so: Er wolle nicht, dass seine Bilder enden wie in vielen Museen, wo ein Großteil der Bestände nur im beheizten Keller lagert. Einzelne Stücke mit persönlichen Widmungen bleiben davon aber ausgenommen, die verkauft er nicht. An dem Abend zeigt auch die Künstlerin Sabine König aus Würzburg ihre Werke. Sie präsentiert sowohl Bilder als auch Bronzeplastiken. Erst im vergangenen Jahr wurde sie mit zwei internationalen Preisen ausgezeichnet. Damit bringt sie einen weiteren künstlerischen Akzent in den Abend am Tegernsee. Leo selbst verbindet mit dem Tegernsee eine lange Geschichte. Seit 1986 kommt er regelmäßig ins Tal. Damals führte ihn ein Betriebsausflug auf den Hirschberg. Seitdem ist er jedes Jahr wiedergekommen. Warum ihn die Region bis heute nicht loslässt und was sich in den vierzig Jahren verändert hat, will er in Kürze ausführlicher erzählen. Der Kontakt zur Uwe-Seeler-Stiftung entstand eher zufällig. Im April 2016 luden Uwe und Ilka Seeler Leo spontan zu sich ein. Als er später darauf angesprochen wurde, wie unkompliziert das bei den Seelers ablief, konterte Uwe Seeler nach Leos Schilderung mit den Worten, kompliziert wolle man dort nicht. Seitdem stand für Leo fest, sich für dieses Herzensprojekt einzusetzen. Die Stiftung selbst wurde von der Hamburger Fußballlegende gegründet und unterstützt Menschen, die unverschuldet in körperliche, seelische oder wirtschaftliche Not geraten sind. Uwe Seeler war Ehrenbürger der Stadt Hamburg und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Er starb im Jahr 2022. Heute führt seine Familie die Stiftung fort.
Am Tegernsee gibt es diese Woche eine Geschichte, die zeigt, wie sehr manche Menschen mit ihrem Herzen an der Region und an guten Zwecken hängen. Andreas Forkel, vielen bekannt als Leo der Löwe, hat vor kurzem seine Firma verkauft. Als Freunde ihn fragten, was sie ihm zu diesem Anlass schenken sollen, hat er nur abgewinkt. Er habe alles, sagte er. Stattdessen stellt er am kommenden Montag, dem 21. September, zwei Spendenboxen auf. Das Geld soll der Uwe-Seeler-Stiftung zugutekommen, für die er sich schon seit zehn Jahren engagiert. Anlass für die Aktion ist ein privates Event in Dürnbach am Tegernsee. Statt Einladungskarten zu verschicken, hat Leo seine Gäste einzeln persönlich angerufen. Drei Dinge stehen an diesem Abend im Mittelpunkt. Erstens die Stiftung, zweitens die Künstlerin Sabine König und drittens seine eigene Kunstsammlung. Diese Sammlung trägt er schon seit 1985 zusammen und sie hat es in sich. In seiner Sammlung finden sich ein Andy Warhol, signierte Originalplakate von Joseph Beuys und seltene Fotografien. Dazu kommen Bronzeplastiken, zwei Porsches und einige Vintage-Raritäten. Vieles davon will Leo künftig verkaufen. Seinen Grund dafür formuliert er ganz klar. Er wolle nicht, dass seine Bilder enden wie in vielen Museen, wo ein Großteil der Bestände nur im beheizten Keller verschwindet. Einzelne Stücke mit persönlichen Widmungen bleiben aber unverkäuflich, die sind ihm zu wichtig. An dem Abend zeigt auch die Künstlerin Sabine König aus Würzburg ihre Werke. Sie präsentiert Bilder und Bronzeplastiken. Erst im vergangenen Jahr wurde sie mit zwei internationalen Preisen ausgezeichnet. Für Leo ist es eine Ehre, ihre Kunst in seinem Rahmen zeigen zu können. Zum Tegernsee kommt Leo schon seit 1986. Damals war es ein Betriebsausflug auf den Hirschberg, der ihn ins Tal brachte. Seitdem kehrt er jedes Jahr zurück. Was ihn all die Jahre am Tal so fasziniert und was sich in vierzig Jahren dort verändert hat, will er uns demnächst ausführlicher erzählen. Die Verbindung zur Uwe-Seeler-Stiftung entstand im April 2016 eher zufällig. Leo wurde damals spontan von Uwe und Ilka Seeler eingeladen. Als er darauf angesprochen wurde, wie unkompliziert das bei den beiden ablaufe, soll Uwe Seeler gekontert haben, kompliziert wollten sie gar nicht sein. Seit diesem Moment war für Leo klar, dass er sich für dieses Herzensprojekt einsetzen will. Die Uwe-Seeler-Stiftung wurde von der Hamburger Fußballlegende selbst gegründet. Sie unterstützt Menschen, die unverschuldet in körperliche, seelische oder wirtschaftliche Not geraten sind. Uwe Seeler war Ehrenbürger der Stadt Hamburg und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Er starb im Jahr 2022. Heute wird die Stiftung von seiner Familie weitergeführt, ganz im Sinne seines Vermächtnisses.
Miesbach lädt am Freitag, dem 2. Oktober, zur Langen Nacht der Demokratie ins Bunte Haus ein. Ab 16 Uhr öffnen sich dort die Türen, der Eintritt kostet nichts. Organisiert haben das Ganze der Kreisjugendring Miesbach, die Volkshochschule Oberland und das Bunte Haus selbst. Sie haben ein buntes Programm zusammengestellt, das Workshops, Musik und Kabarett vereint. Auch Mitmachangebote für Jung und Alt gehören dazu, sodass wirklich jeder etwas für sich findet.
Ein Höhepunkt des Abends wartet um 20 Uhr auf die Besucher. Dann diskutieren der Bundestagsabgeordnete Karl Bär, der Kabarettist und Musiker Erich Kogler sowie Mirjam Elsel von der Evangelisch-Lutherischen Kirche gemeinsam mit Hannah Sergel. Sergel hat als Freiwillige einige Zeit in Kenia verbracht und bringt diese Erfahrung in die Runde ein. Gemeinsam wollen sie der Frage nachgehen, wie demokratische Verfahren offener gestaltet werden können. Das Publikum bleibt dabei nicht nur Zuschauer, sondern kann per Online-Abstimmung selbst mitreden. Juliana Krolop vom Bayerischen Jugendring übernimmt die Moderation dieser Gesprächsrunde.
Für musikalische und nachdenkliche Töne sorgt am selben Abend Philipp Burger. Der Sänger der Südtiroler Band Frei.Wild spricht mit dem Münchner Rocksoziologen Rainer Sontheimer über Rebellion und das Erwachsenwerden. Die Veranstalter wollen es dabei nicht bei einer einmaligen Ankündigung belassen. In den kommenden zwei Wochen stellen sie das gesamte Programm nach und nach über ihre Social-Media-Kanäle vor. Wer sich also schon jetzt einen Überblick verschaffen möchte, kann dort in den nächsten Tagen einiges entdecken.
Am Sonntag, dem 20. September, dreht sich rund um den Tegernsee wieder alles um den Tegernseelauf. Start und Ziel liegen dieses Mal am Gut Kaltenbrunn in Gmund. Autofahrer sollten sich schon jetzt auf Umwege einstellen, denn ab etwa 10 Uhr wird es auf mehreren Strecken eng oder ganz unmöglich. Die B 307 wird zwischen Gmund, Tegernsee und Rodtach-Egern gesperrt, ebenso die Seestraße in Rodtach-Egern. Später folgen dann auch Sperrungen zwischen Bad Wiss-See und Gmund. Wer mit dem Bus unterwegs ist, muss mit Umleitungen oder sogar Ausfällen rechnen. Zuschauer finden aber gute Plätze entlang der Strecke, um die Läuferinnen und Läufer anzufeuern. Heute Abend startet in Tegernsee die 76. Tegernseer Kunstausstellung. Um 18 Uhr öffnet die Vernissage im Alten Schalthaus in der Hochfeldstraße 3 ihre Türen. Bis zum 4. Oktober zeigen dort Künstlerinnen und Künstler aus dem Tal, aber auch Gäste von außerhalb, ihre Werke. Zu sehen gibt es Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie, täglich von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, ein Besuch lohnt sich also ohne großen Aufwand. Wer die Ausstellung mit einem weiteren Highlight verbinden möchte, kann sich schon den 25. September vormerken, denn dann startet die Tegernseer Woche. Im Wiss-Seer Söllbachtal bleibt die Saurüsselalm vorerst geschlossen. Trotz einer neuen Baugenehmigung hat sich bislang kein Pächter gefunden. Der Grund dafür liegt laut Eigentümer in der unsicheren Wasserversorgung. Die vorhandene Quelle liefere schlicht nicht genug Wasser für einen laufenden Betrieb. Die Gemeinde Bad Wiss-See habe zwar eine alternative Versorgung angeboten, eine endgültige Einigung stehe aber noch aus. Bis eine Lösung gefunden ist, müssen Wanderer und Ausflügler also weiterhin auf die beliebte Alm verzichten. Am Samstag ist der Tag der Zivilcourage, und die Johanniter vom Ortsverband Rodtach-Egern nutzen den Anlass, um für mehr Hinschauen statt Wegschauen zu werben. Juliane Mörsdorf, Leiterin der Erste-Hilfe-Ausbildung der Johanniter im Landkreis Miesbach, erklärt, dass wohl jeder irgendwann selbst auf die Hilfe anderer angewiesen sein könnte, etwa wenn er bedroht oder beleidigt wird. Schon ein Notruf oder einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen könnten in solchen Momenten entscheidend sein. Wichtig sei dabei aber immer, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Bei aggressiven oder gefährlichen Situationen raten die Johanniter deshalb klar dazu, Polizei und Rettungsdienst zu rufen. Der Tag der Zivilcourage soll so daran erinnern, wie wichtig gegenseitige Unterstützung im Alltag sein kann.
Am Sonntag, dem 20. September, dreht sich beim Tegernsee wieder alles um Laufschuhe und Ausdauer. Der Tegernseelauf startet und endet am Gut Kaltenbrunn in Gmund. Autofahrer sollten sich schon jetzt auf Umwege einstellen. Ab etwa 10 Uhr wird es rund um den See eng, teilweise geht gar nichts mehr. Die B 307 zwischen Gmund, Tegernsee und Rodtach-Egern wird gesperrt, ebenso die Seestraße in Rodtach-Egern. Später folgen weitere Sperrungen zwischen Bad Wiss-See und Gmund. Auch Busse müssen umgeleitet werden oder fallen zeitweise ganz aus. Wer lieber zuschaut statt mitläuft, findet online eine Karte mit den besten Plätzen am Streckenrand. Heute Abend öffnet die Kunstszene im Tal ihre Türen. Um 18 Uhr startet die Vernissage zur 76. Tegernseer Kunstausstellung im Alten Schalthaus in Tegernsee, in der Hochfeldstraße 3. Bis zum 4. Oktober zeigen Künstlerinnen und Künstler aus der Region und von auswärts ihre Werke. Zu sehen gibt es Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Geöffnet ist täglich von 14 bis 18 Uhr, der Eintritt kostet nichts. Wer den Ausflug clever plant, verbindet den Besuch mit der Tegernseer Woche, die am 25. September beginnt. Im Wiss-Seer Söllbachtal bleibt die Saurüsselalm vorerst zu. Dabei liegt sogar eine neue Baugenehmigung vor. Doch ein Pächter fehlt bislang. Der Eigentümer nennt die unsichere Wasserversorgung als Grund. Die vorhandene Quelle liefere schlicht nicht genug Wasser für den laufenden Betrieb. Die Gemeinde Bad Wiss-See hat inzwischen eine alternative Versorgung angeboten. Eine endgültige Einigung steht aber noch aus. Am Samstag ist Tag der Zivilcourage. Die Johanniter vom Ortsverband Rodtach-Egern rufen dazu auf, in Notlagen nicht wegzuschauen. Juliane Mörsdorf, die die Erste-Hilfe-Ausbildung der Johanniter im Landkreis Miesbach leitet, erklärt, dass wir alle irgendwann auf die Hilfe anderer angewiesen sein könnten, etwa wenn wir bedroht oder beleidigt werden. Schon ein Notruf und einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen könnten dabei entscheidend sein. Wichtig sei allerdings, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Bei aggressiven oder gefährlichen Situationen gilt deshalb: Polizei und Rettungsdienst rufen.
Das war's von uns für heute! Danke fürs Zuhören.
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