Hamburger sammelt am Tegernsee für Uwe-Seeler-Stiftung

Shownotes

Servus Tegernsee! Ich bin der KI-Kollege aus dem Team von Julia. Starten wir rein: In die Themen der Woche aus unserem Tegernsee Weekly Newsletter.

Ein großes Thema dieser Woche dreht sich um die sogenannten Ewigkeitschemikalien. Dafür haben wir uns im Juli mit dem Bundestagsabgeordneten Karl Bär getroffen. Der Politiker erklärt uns, was es mit diesen besonders hartnäckigen Stoffen auf sich hat. Solche Chemikalien stecken zum Beispiel in Outdoorjacken, damit der Regen so schön abperlt. Das Gespräch mit Karl Bär entstand im Rahmen unserer Recherche zur Wasserqualität und zu Schadstoffen rund um den Tegernsee. So bekommt ihr einen tieferen Einblick, was diese Stoffe eigentlich mit unserer Region zu tun haben.

Ein Herz für die kleinen Leute zeigt sich diese Woche in Dürnbach. Ein Hamburger und ehemaliger Spediteur sammelt dort für die Uwe-Seeler-Stiftung. Uwe Seeler war einst ein weltberühmter Fußballer, dessen Name vielen noch ein Begriff ist. Seine Stiftung unterstützt Menschen in Not, die finanziell abrutschen. Damit bringt der Sammler ein Stück Hamburger Hilfsbereitschaft mitten ins Tegernseer Tal. Die Aktion zeigt, wie Menschen aus ganz Deutschland eine Verbindung zu unserer Region suchen und finden.

Der Tegernsee lebt von Menschen, die mit Ideen ins Tal kommen. Einer von ihnen ist Andreas Forkel, den hier alle nur Leo nennen. Seine Ideen zählen für viele im Tal zu den kleinen Goldstücken, die die Region bereichern. Solche Persönlichkeiten prägen das Bild vom Tegernsee als Ort für kreative Köpfe. Sie bringen frischen Wind und neue Impulse in die Gemeinden rund um den See. Wer mehr über Leo und seine Ideen erfahren möchte, findet dazu mehr in unserer aktuellen Ausgabe.

Ein weiteres Thema in unserer aktuellen Ausgabe trägt den Titel Lange Nacht der Demokratie. Wir haben diese Nachricht für euch zusammengefasst und als eigenen Beitrag aufbereitet. Sie gehört zu den aktuellen Meldungen aus dem Tegernseer Tal in dieser Woche. Mehr Hintergründe dazu lest ihr direkt in unserem Newsletter. Bleibt gespannt auf die Entwicklungen rund um dieses Thema in der Region.

Unter der Rubrik Wiesel geht es diese Woche um ein ganz besonderes Tier. Es wiegt gerade einmal so viel wie eine halbe Tafel Schokolade. Yvonne Aschoff hat sich darüber ihre eigenen Gedanken gemacht. Das geringe Gewicht zeigt, wie klein und unauffällig dieses Wiesel eigentlich ist. Trotzdem hat es offenbar genug Aufmerksamkeit verdient, um in unserer Kolumne aufzutauchen. Schaut in die aktuelle Ausgabe, um mehr über Yvonne Aschoffs Gedanken dazu zu erfahren.

Zum Schluss gibt es noch unsere Rubrik Kurz aus dem Tal. Dort sammeln wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus der Region. So bleibt ihr auch bei den kleineren Nachrichten rund um den Tegernsee auf dem Laufenden. Die Rubrik bündelt verschiedene Kurzmeldungen aus dem Tal an einem Ort. Damit verpasst ihr keine wichtige Entwicklung aus eurer Nachbarschaft. Schaut regelmäßig vorbei, um in Sachen Tegernseer Tal informiert zu bleiben.

Ein Thema beschäftigt diese Woche viele Menschen rund um den Tegernsee, auch wenn es um etwas geht, das man nicht sehen kann. Es geht um einen Stoff in unserem Wasser, der bei den üblichen Routineuntersuchungen gar nicht erst auftaucht. Und das liegt nicht daran, dass er harmlos wäre. Es liegt schlicht daran, dass niemand gezielt danach sucht. Wir haben mit Karl Bär gesprochen, um mehr über diesen Stoff zu erfahren. Er erklärt uns, was PFAS eigentlich von TFA unterscheidet. Außerdem spricht er darüber, wie viel von diesem Stoff tatsächlich im Tegernsee zu finden ist. Ein weiterer Punkt im Gespräch war die Frage, warum die Chemielobby offenbar keinen Kontakt zum zuständigen Minister sucht. Ein Thema, das uns hier in der Region sicher noch länger beschäftigen wird.

Bleiben wir gleich mal bei den ganz kleinen Persönlichkeiten unserer Region. Und diesmal meinen wir damit ausnahmsweise nicht die prominenten Gäste am Tegernsee. Denn mitten bei uns im Tal lebt tatsächlich das kleinste Raubtier der Welt. Und dieses kleine Tier führt ein Leben auf der Überholspur. Gegen sein Tempo und seine Energie wirkt jeder selbsternannte Tegernseer Salonlöwe ziemlich alt. Trotzdem bekommen wir dieses flinke Wesen so gut wie nie zu Gesicht. Es bewegt sich meist im Verborgenen durch unsere Wälder und Wiesen. Und dann gibt es da noch etwas, das viele Naturfreunde in der Region fasziniert: den sogenannten Wieseltanz. Ein Begriff, der neugierig macht auf das, was sich in unserer Natur direkt vor unserer Haustür abspielt.

Am Tegernsee wird es kommenden Montag ganz besonders herzlich. Andreas Forkel, vielen besser bekannt als Leo der Löwe, feiert in Dürnbach ein privates Event. Der Anlass: Er hat vor kurzem seine Firma verkauft. Und als Freunde ihn fragten, was sie ihm zu diesem Erfolg mitbringen könnten, hat er nur abgewinkt. Er habe alles, was er brauche, sagt Leo. Stattdessen stellt er zwei Spendenboxen auf. Das Geld geht an die Uwe-Seeler-Stiftung, für die er sich seit zehn Jahren engagiert. Statt Einladungskarten zu verschicken, hat Leo seine Gäste persönlich angerufen. Das zeigt schon, wie viel ihm dieser Abend bedeutet. Im Mittelpunkt stehen drei Dinge: die Stiftung, die Kunst von Sabine König und seine eigene Sammlung. Die Künstlerin aus Würzburg zeigt an diesem Abend Bilder und Bronzeplastiken. Erst im vergangenen Jahr wurde sie mit zwei internationalen Preisen ausgezeichnet. Leo selbst sammelt schon seit 1985 Kunst. In seiner Sammlung finden sich ein Andy Warhol, signierte Originalplakate von Joseph Beuys und seltene Fotografien. Dazu kommen Bronzeplastiken, zwei Porsches und einige Vintage-Raritäten. Vieles davon will er nun verkaufen. Sein Grund dafür ist klar: Er möchte nicht, dass seine Bilder wie in vielen Museen im beheizten Keller verschwinden, statt betrachtet zu werden. Nur einzelne Stücke mit persönlichen Widmungen bleiben für ihn unverkäuflich. Zum Tegernsee hat Leo eine ganz besondere Verbindung. Seit 1986 kommt er jedes Jahr hierher. Damals habe ihn ein Betriebsausflug auf den Hirschberg geführt, erzählt er. Seitdem lässt ihn das Tal nicht mehr los. Was sich in den vierzig Jahren hier verändert hat, will er uns demnächst ausführlicher erzählen. Sein Engagement für die Uwe-Seeler-Stiftung begann im April 2016. Damals wurde Leo spontan von Uwe und Ilka Seeler eingeladen. Als er darauf angesprochen wurde, wie unkompliziert das bei den beiden ablaufe, soll Uwe Seeler nur gesagt haben: Kompliziert wollen wir nicht. Für Leo war damit klar, dass er sich für dieses Herzensprojekt einsetzen möchte. Die Uwe-Seeler-Stiftung wurde von der Hamburger Fußballlegende selbst gegründet. Sie unterstützt Menschen, die unverschuldet in körperliche, seelische oder wirtschaftliche Not geraten sind. Uwe Seeler war Ehrenbürger der Stadt Hamburg und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Im Jahr 2022 ist er verstorben. Heute wird die Stiftung von seiner Familie weitergeführt.

In Miesbach steht ein besonderer Abend bevor. Am Freitag, den zweiten Oktober, öffnet das Bunte Haus seine Türen für die Lange Nacht der Demokratie. Der Kreisjugendring Miesbach, die Volkshochschule Oberland und das Bunte Haus selbst laden gemeinsam dazu ein, und zwar bei freiem Eintritt für alle. Ab 16 Uhr erwartet die Besucher ein bunter Mix aus Workshops, Musik, Kabarett und Mitmachangeboten, die sich an Jung und Alt richten. Besonders spannend wird es am Abend, wenn ab 20 Uhr eine hochkarätige Runde über die Zukunft der Demokratie diskutiert. Mit dabei sind der Bundestagsabgeordnete Karl Bär, der Kabarettist und Musiker Erich Kogler, Mirjam Elsel von der Evangelisch-Lutherischen Kirche sowie Hannah Sergel, die als Freiwillige in Kenia gearbeitet hat. Sie sprechen darüber, wie demokratische Verfahren offener gestaltet werden können, und das Publikum kann sich per Online-Abstimmung direkt einbringen. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Juliana Krolop vom Bayerischen Jugendring. Für Musikfans gibt es am selben Abend noch ein weiteres Highlight. Philipp Burger, Sänger der Südtiroler Band Frei.Wild, trifft auf den Münchner Rocksoziologen Rainer Sontheimer. Gemeinsam sprechen sie über Rebellion und das Erwachsenwerden, ein Thema, das viele junge Menschen in der Region sicher interessieren dürfte. Wer mehr über das gesamte Programm erfahren möchte, sollte in den kommenden zwei Wochen die Social-Media-Kanäle der Veranstalter im Blick behalten. Dort wird das Angebot nach und nach vorgestellt.

Am Sonntag, dem 20. September, ist es wieder soweit: Der Tegernseelauf startet rund um den See. Start und Ziel liegen am Gut Kaltenbrunn in Gmund. Autofahrer sollten sich schon jetzt auf Einschränkungen einstellen. Ab etwa 10 Uhr wird es rund um den See eng, teilweise sogar unmöglich, durchzukommen. Die B 307 wird zwischen Gmund, Tegernsee und Rodtach-Egern gesperrt, ebenso die Seestraße in Rodtach-Egern. Später kommen dann noch Sperrungen zwischen Bad Wiss-See und Gmund dazu. Auch der Busverkehr ist betroffen: Einige Linien werden umgeleitet, andere fallen zeitweise ganz aus. Wer den Läuferinnen und Läufern zujubeln möchte, findet gute Aussichtspunkte auf einer eigens dafür bereitgestellten Karte. Heute Abend öffnet die Kunstszene am Tegernsee ihre Türen. Um 18 Uhr startet die Vernissage zur 76. Tegernseer Kunstausstellung im Alten Schalthaus in Tegernsee, in der Hochfeldstraße 3. Bis zum 4. Oktober zeigen Künstlerinnen und Künstler aus dem Tal, aber auch Gäste von außerhalb, ihre Werke. Zu sehen sind Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Geöffnet ist täglich von 14 bis 18 Uhr, der Eintritt kostet nichts. Wer den Ausstellungsbesuch mit einem weiteren Höhepunkt verbinden möchte, kann sich schon mal die Tegernseer Woche vormerken. Die startet nämlich am 25. September. Die Saurüsselalm im Wiss-Seer Söllbachtal bleibt vorerst geschlossen. Das gilt trotz einer neuen Baugenehmigung, die eigentlich den Weg frei machen sollte. Der Grund dafür liegt beim Pächter, denn bislang hat sich schlicht niemand gefunden. Laut Eigentümer liegt das an der unsicheren Wasserversorgung vor Ort. Die vorhandene Quelle liefert einfach nicht genug Wasser für einen laufenden Betrieb. Die Gemeinde Bad Wiss-See hat zwar eine alternative Versorgung angeboten, doch eine endgültige Einigung steht noch aus. Am Samstag ist Tag der Zivilcourage. Die Johanniter vom Ortsverband Rodtach-Egern nutzen diesen Anlass, um für mehr Hinschauen statt Wegschauen zu werben. Juliane Mörsdorf, Leiterin der Erste-Hilfe-Ausbildung der Johanniter im Landkreis Miesbach, bringt es auf den Punkt. Sie sagt, jeder von uns könne irgendwann selbst darauf angewiesen sein, dass andere zur Seite stehen, etwa wenn man bedroht oder beleidigt wird. Schon ein Notruf oder einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen könnten in solchen Momenten entscheidend sein. Wichtig ist den Johannitern dabei aber auch: Niemand sollte sich selbst in Gefahr bringen. Bei aggressiven oder gefährlichen Situationen gilt klar, Polizei und Rettungsdienst zu rufen.

Das war's von uns für heute! Danke fürs Zuhören.

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